| Gelungene Uraufführung |
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Ein Weihnachtsfest für alle Sinne In der Ottokirche bot der Bamberger OratorienChor am letzten Samstag ein ganz besonderes Fest für alle Weihnachtsfreunde. Anschließend an die Uraufführung des Weihnachtsliederzyklus "Weihnacht in Bamberg und seinen Partnerstädten" von Christoph Dartsch konnten die zahlreichen Konzertbesucher bei Glühwein und Plätzchen nach Rezepten aus den Bamberger Partnerstädten auch verkosten, was sie soeben gehört hatten.
Der Weihnachtsliederzyklus - anfang Dezember auch als CD erschienen - bietet eine musikalische Reise durch ganz Europa. Angefangen mit dem echten Bamberger Weihnachtsklassiker "Lieb Nachtigall, wach auf" und einem weiteren deutschen Lied "Ein Kind geborn zu Bethlehem" entführten Komponist und Chorleiter Christoph Dartsch sowie seine Sängerinnen und Sänger vom Bamberger OratorienChor die Zuhörer nach Tschechien, in Bambergs Partnerstadt Prag, die der Chor erst vor kurzem besucht hat. Zwei deutsch-böhmischen Liedern "Freu Dich Erd und Sternenzelt" und "Kommet, ihr Hirten" folgten zwei sehr beliebte tschechische Weihnachtsweisen, "Půjdem spolu do Betléma" und "Chtíc, aby spal". Gerade die beiden letzteren verlangten dem Chor und vor allem dem Organisten Florian Walz das gesamte Können ab. In der Weise zieht eine bunte Gauklertruppe nach Bethlehem, um das Christkind zu besuchen, und jedes Instrument wird von Chor und Orgel imitiert. Mit "I saw three ships" und "The Coventry Carol" ging die musikalische Weihnachtsreise ins britische Bedford, um dann im ungarischen Esztergom mit der Hirtenweise "Csordapásztorok" und dem beliebten Weihnachtslied "Karácsonynak éjszakáján" einen weiteren Höhepunkt zu finden. Für die meisten Mitglieder des Bamberger OratorienChores, der im nächsten Jahr sein 175jähriges Bestehen feiern wird, war Ungarisch die schwerste der vier fremden Sprachen, die für den Liederzyklus gelernt werden mussten. Unter anderem engagierte der Chor eine waschechte Ungarin, um die Aussprache möglichst nahe an die eines Muttersprachlers heranzuführen. Und die Mühe hat sich gelohnt, wie man auch im Konzert deutlich vernehmen konnte. Nach dem bekannten "Il est né, le divin enfant" aus Rodez, Bambergs französischer Partnerstadt, fand die Reise in Villach und Feldkirchen einen würdigen Abschluss. Den eher modernen Klängen von "Gegrüßt sei Maria" folgte als Abschluss das wunderschön komponierte und auch von Chor und Orgel sehr gefühlvoll intonierte "Still, weil´s Kindlein schlafen will". Nach so viel Weihnachtsschmaus für die Ohren, war schließlich der Appetit geweckt, eine kleine kulinarische Reise in Bambergs Partnerstädte zu unternehmen. Dafür hatten die Chromitglieder eifrig gebacken: insgesamt über 20 verschiedene Rezepte aus sechs Ländern, die verkostet und dann auch in kleinen Tüten mit nach Hause genommen werden konnten. Insgesamt ein äußerst gelungener Nachmittag und ein
wirkliches Weihnachtsfest für alle Sinne, wer das Konzert verpasst hat, kann
sich überall im Bamberger Buchhandel auch die CD "Weihnacht in
Bamberg" kaufen, erhältlich für 9,90 Euro und auch ein wunderschönes
Weihnachtsgeschenk aus Bamberg und für Bamberger. |




